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Innerschweizer Musikfest Hergiswil (NW)

04.06.2019

3. Rang in der Parademusik!

Unter tollen Bedingungen konnten wir am 15. Juni 2019 am Innerschweizer Musikfest in Hergiswil teilnehmen. Dabei präsentierten wir ein Aufgabenstück sowie ein Selbstwahlstück der Jury. Die dargebotene Leistung wurde 84 Punkten respektive 79 Punkten bewertet. Damit erreichten wir den 7. Rang.

Ein besonderes Highlight war natürllich einmal mehr die Parademusik entlang des Vierwaldstättersees! Uns gelang ein toller Auftritt welcher mit 88.7 Punkten bewertet wurde. Dies bedeutete die zweithöchste Punktezahl unter allen am Samstag teilnehmenden Vereinen!

Rangliste

Dieser eindrückliche Tag wurde mit dem Unterhaltungsabend im grossen Festzelt abgerundet. Die Fäaschtbänkler brillierten auf der Bühne und heizten die Stimmung im Festzelt entsprechend ein.

Ein Dankeschön an dieser Stelle allen Personen die auf irgend eine Weise etwas zum Gelingen beigetragen haben. In erster Linie aber unsere tollen und treuen Fans. Auf sie ist Verlass und wir können immer wieder auf ihre Unterstützung zählen. Vielen Dank!

 

Bildimpressionen der Luzernerzeitung:

 

 

Parademusik Hergiswil.mp4 

 

weitere Impressionen unter:

https://bit.ly/2RoxDfm

Bilder FMH

 

Das war unser Aufgabenstück Chrystal Magic:

Bert Appermont

 

"Dieses Stück findet seine Inspiration in der magischen Welt der Edelsteine. Der Komponist interessiert sich vor allem für die besonderen Kräfte dieser Steine. Wir finden in diesem Werk all die verschiedenen unerforschten Kräfte der Edelsteine. Die Wahl fiel auf vier Steine nach Farbe, Stärke und Symbolik: Karneol (orange) Opal (blau) Amethyst (lila) Amazonit (grün). Die Orchestrierung, die Wahl der Akkorde und die Dynamik der Komposition werden dadurch sehr bunt gestaltet."

 

 

Und dies war unser Selbstwahlstück Dance with the Devil:

Fritz Neuböck

 

Der Tanz mit dem Teufel entstand anlässlich des 90-Jahr Jubiläums des Musikvereines Dietach (Ö). Viele Sagen aus der Gründerzeit des noch sehr jungen Ortes ranken sich um den Teufel, aus diesem Grund lag es nahe das Werk mit einer dieser Sagen zu beginnen. Mystisch, fast schaurig, klingt anfangs die Musik, wenn in der Abenddämmerung die Männer mit Laternen zur Taverne ziehen. Dort erzählen sie sich Geschichten von denen nicht wenige vom Teufel handeln. Der Schmied, ein kräftiger Bursche, beginnt während seiner Erzählungen plötzlich wild um sich zu schlagen. Als die Kellnerin schließlich Weihwasser in seine Richtung spritzt wird den Anwesenden auch klar warum, er hat mit dem Leibhaftigen persönlich gekämpft. Schwer verletzt stirbt der Schmied wenig später in den Armen seiner Kameraden. Mit dem Bau der Kirche verschwinden auch die Teufelssagen aus der Geschichte Dietach's und, geprägt von tiefer Religiosität, entwickelt sich eine starke Dorfgemeinschaft, ein Zitat aus dem Fronleichnams – Lied "Deinem Heiland, deinem Lehrer" leitet schließlich zum fröhlichen Schlussteil über. Die Menschen in diesem Ort, vor allem aber im Musikverein, streben mit Fleiß und Konsequenz in eine positive Zukunft, dabei verstehen sie nicht nur zielorientiert zu arbeiten sondern auch gebührend zu feiern. So versteht sich auch das Ende dieses Werkes, in dem sich alle Hauptthemen zu einem großen Finale vereinen, als musikalischer Höhepunkt dieser Komposition.

Neugierig? Hier eine Hörprobe:

https://bit.ly/2WosCca